»Klein aber Oho!« – Seminar für Hosentascheninstrumente
Volksmusikakademie in Bayern
Ein Instrument zu spielen, muss nicht immer kompliziert sein. Manche Hosentascheninstrumente kann man sogar ohne große musikalische Vorkenntnisse recht leicht lernen. Freilich, bis zur Virtuosität braucht es dann schon ein wenig Übung und Talent. Bei diesem Wochenendseminar wollen erfahrene Referenten Freude und Lust am Musizieren auf den kleinen – ja, manche beulen die Hosentaschen ganz schön aus –, oft unscheinbaren Instrumenten vermitteln. Im Rahmen dieses Kurses können nicht nur Einsteiger den Instrumenten unter professioneller Anleitung die ersten Melodien entlocken, sondern auch Fortgeschrittene können sich viele wertvolle Tipps, Anregungen und frische Noten holen. Auch das Zusammenspiel in Gruppen wird praktiziert (gerne in Kombination mit Zither, Hackbrett und Begleitgitarre). In der Volksmusik des süddeutsch-österreichischen Raumes waren früher zahlreiche Flöten- und Pfeifeninstrumente in Gebrauch; darunter hatte die Schwegel-Pfeife – vielfach auch Seitlpfeife genannt – die größte Bedeutung. Die hölzerne Querflöte hat sechs Grifflöcher und keinerlei Klappen. Die aus Hartholz gedrechselten und ausgebohrten Instrumente gibt es in verschiedenen Längen, was unterschiedliche Tonlagen ergibt. Die Spieler freilich denken immer vom Grundton d aus. Nicht aus Holz, sondern aus Ton bestehen die Okarinas. Die heute in der alpenländischen Volksmusik gebräuchlichen Okarinas (aus italienisch ocarina, wörtlich »kleine Gans«) wurden um 1860 vom italienischen Tonbrenner Giuseppe Donati in der norditalienischen Region Emilia-Romagna entwickelt. Die Gefäßflöte aus Ton oder Porzellan besitzt mehrere Fingerlöcher und einen Schnabel zum Anblasen. Die Bezeichnung Raffele kommt aus Tirol. Verbreitet ist das Instrument aber weit darüber hinaus. In anderen Regionen wird das meist dreisaitige Instrument Kratzzither, Kralzither, Scheitzither, Schlagzither, Scherrzither, Zwecklzither oder Scharr genannt. Die Bezeichnungen spielen auf die charakteristische Spieltechnik des Hin- und Herschrapens oder -raffelns über alle Saiten an. Das Instrument kann verschiedene Funktionen erfüllen, es kann solistisch eingesetzt werden, als Melodie, Rhythmus- oder Begleitinstrument in der Stubn- oder Tanzmusik sowie zur Gesangsbegleitung. Die Maultrommel genießt weltweit ein hohes Ansehen und ist in manchen Ländern sogar das »Nationalinstrument«! Ihren Ursprung hat die Maultrommel, auch »Brummeisen« genannt, vermutlich in Asien. In Europa ist das Instrument seit dem Frühmittelalter bekannt. Zur Barockzeit war sie in Europa so beliebt, dass eigens Konzerte für sie geschrieben wurden. Die Spieler erleben die Faszination der Maultrommel und das einzigartige Gefühl, wenn sie beim Maultrommelspielen zu ihrem »eigenen Resonanzkörper« werden.
Volksmusikseminar Oberteisbach 2026
Das Seminar richtet sich an alle Musikantinnen und Musikanten und alle, die es werden wollen. Angeboten sollen alle Instrumente der traditionellen Volksmusik werden.
(Blechblasinstrumente, Geige, Gitarre, Hackbrett, Harfe, Klarinette, Kontrabass, Steirische Harmonika, Akkordeon...) Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene sind willkommen. Neu ist die Förderung von Jugendlichen und in Ausbildung befindliche mit einem speziellen günstigen Angebot.
Aktuelle Info, Anmeldung zum Seminar ist auf www.bav-online.at zufinden.
017657612799 [E-Mail]
Verein für Brauchtum und Kultur (VBK)
Gottesdienst am Weißen Sonntag , kath. Kirche St. Rupert
Schwanthalerhöh
Sänger- & Musikantenstammtisch
Berggasthof Mitterberg
Sänger- & Musikantenstammtisch "Musikanten spiel´n auf im Berggasthof Mitterberg"
Wirtshäuser sind Treffpunkt aller sozialen Milieus, Kernpunkt größerer und kleinerer Gemeinschaften. Orte, die nicht nur Durst stillen und Gaumenfreuden bescheren, sondern auch zur Geselligkeit animieren. Gasthäuser waren zudem stets Umschlagplatz für Lied- und Musikgut aus dem Volk. Musikwissenschaftler Prof. Franz Eibner nennt das Wirtshaus gar die „Hochschule der Volksmusik". Das Geheimnis von Volksmusik findet sich nicht zwingend in der fehlerlosen Darbietung, »... sondern im situationsgebundenen Zusammenwirken all jener, die mitsingen, mitspielen, im Takt klatschen oder klopfen, pfeifen, mit ihren Schlüsseln scheppern oder sich sonst irgendwie zur Musik artikulieren.« 1)
Jede/r ist herzlich willkommen!
1) Draxler, Dorothea; Edgar Niemeczek: Das Wirtshaus – die Hochschule der Volksmusik. In: Wo ein Wirtshaus erbaut, ein Musikant vorbeischaut. Volkskultur Niederösterreich. Atzenbrugg 2002. Seite 51.
Elfriede Langreiter, +43 664 1238987 [E-Mail]
Spiel mit! - Die Wirtshausakademie
Gasthof Stern
Du bist Musikant oder Musikantin, hast keinen Anschluss an eine Musikgruppe und dir fehlt die Möglichkeit, dich im freien Dazuspielen auszuprobieren? Du würdest aber wahnsinnig gerne mal: - dein Instrument in die Wirtschaft mitnehmen und dich an einen erfahrenen Musikanten „anhängen“? - ein paar tolle, aber nicht zu schwere Stücke kennenlernen? - Tipps zum Zusammenspiel bekommen? - dich wirtshaus-musikantisch ausprobieren? … und das alles, ohne dass dich jemand böse anschaut, wenn’s mal schräg klingt? Dann nix wie auf in die „Wirtshaus-Akademie“! Erfahrene Referentinnen und Referenten kümmern sich an diesen Abenden genau um deine Belange. Die Kursabende bauen nicht aufeinander auf und können einzeln besucht werden. Dein Instrument sollte in den Tonarten G, C, F und B funktionieren.
'Sing mit' - Flachgauer Familiensingstunde
Pfarrsaal der Katholischen Pfarrgemeinde Elixhausen
Kinder- und Jugendprogramm
Gemeinsames Singen fördert nicht nur die soziale Kompetenz, auch die Sprache und Persönlichkeit entwickeln sich weiter, wenn man sich zum Kennenlernen der eigenen Stimme entschließt.
Die Flachgauer Familiensingstund' schafft dafür einen besonderen Rahmen und lädt alle interessierten Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter mit ihren Eltern/Großeltern zum gemeinsamen Singen von altbekannten und neuen Kinder- und Volksliedern sowie geistlichem Liedgut ein.
Singen als Gemeinschaftserlebnis steht im Mittelpunkt; Tanz und Bewegung ergänzen diese Singstunde.
Referentin ist Elisabeth Schöffmann aus Elixhausen.
Dieses kostenlose Angebot findet in Kooperation von Volksliedwerk und Kirchenmusikreferat Salzburg statt. (Für Raumreinigungskosten wird um eine freiwillige Spende gebeten.).
Elisabeth Schöffmann, Tel.: +43 699 17093497 (Infos & Anmeldung)
'Sing mit' - Offenes Singen für Kinder mit Elfi Unteregger
Kulturhaus Altenmarkt, 1. Stock
'Sing mit' - Offenes Singen für Kinder mit Elfi Unteregger
Offenes Singen für Kinder von 4 bis 6 Jahren!
Alle Kinder von ca. 4 bis 6 Jahren sind zum gemeinsamen Singen herzlich eingeladen - Vorkenntnisse sind keine notwendig.
Mitzubringen ist einfach Spaß am Selber Singen - die Veranstaltung ist kostenlos!
Unteregger Elfi, 0664-7662725 [E-Mail]
Salzburger VolksLiedWerk / Elfi Unteregger
'Sing mit' - Pucher Singstund
Haus der Musik
Die ITZLINGER SINGSTUND ist auf Wanderschaft und hat derzeit im "Haus der Musik" einen neuen Veranstalungsort in Puch gefunden. ( Das "Haus der Musik" befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Kirchenwirtes in Puch.)
Verkehrstechnisch ist diese Örtlichkeit sowohl mit Bus (dieser hält auf der Hauptstraße in unmittelbarer Nähe),
als auch mit der Bahn (Fußweg ca. 10 Min) sehr gut zu erreichen.
Breinlinger Leopold, Tel. +43 676 7550672 [E-Mail]

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Wie immer, übersichtlich, informativ, zuverlässig bestens zufrieden,...
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