Termine in Niederbayern:
Musik und Rhythmus wecken unsere Lebensgeister und animieren uns zum Tanzen. Wir laden alle Seniorinnen und Senioren zum Mittanzen ein, denn Tanzen wirkt positiv auf Herz, Kreislauf, Beweglichkleit, Koordination und das Gedächtnis, fördert und bewahrt eine gute Körperhaltung und vermittelt Lebensfreude pur. Die Freude an der Bewegung, die Begegnung mit Gleichgesinnten bringt wertvolle Lebensqualität in den Alltag älterer Menschen. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Freude am Mitmachen steht im Rahmen dieses Angebotes stets im Vordergrund. Referentin Gertraud Mader vom Bundesverband Seniorentanz e. V. hat sich vielfach fortgebildet und ist eine erfahrene Tanzmeisterin, die für alle die richtigen Tänze im Gepäck hat. Die Tanzformen und Musikstile sind abwechslungsreich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Diese Vielfalt zeigt sich in Tänzen aus aller Welt, aus verschiedenen Epochen und Kulturen sowie im Gesellschaftstanz in geselliger Form. Charakteristisch für »ErlebniSTanz« ist die soziale Komponente. Stets tanzen alle gemeinsam in der Gruppe, wobei Tänze mit Partnerwechsel für Auflockerung sorgen. Erleben Sie mit Ihren Freunden, Nachbarn oder Bekannten die ganze Faszination des »ErlebniSTanzes«.
Referenten: Gertraud Mader
Partner: Volksmusikakademie in Bayern und Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Freyung-Grafenau e. V.
Teilnehmer: mind. 8 Personen , max. 30 Personen
Anmeldung: bis Freitag, 10. April 2026 über www.volksmusikakademie.de oder unter 08551 914 71 35.
Volksmusikakademie in Bayern
Ein Instrument zu spielen, muss nicht immer kompliziert sein. Manche Hosentascheninstrumente kann man sogar ohne große musikalische Vorkenntnisse recht leicht lernen. Freilich, bis zur Virtuosität braucht es dann schon ein wenig Übung und Talent. Bei diesem Wochenendseminar wollen erfahrene Referenten Freude und Lust am Musizieren auf den kleinen – ja, manche beulen die Hosentaschen ganz schön aus –, oft unscheinbaren Instrumenten vermitteln. Im Rahmen dieses Kurses können nicht nur Einsteiger den Instrumenten unter professioneller Anleitung die ersten Melodien entlocken, sondern auch Fortgeschrittene können sich viele wertvolle Tipps, Anregungen und frische Noten holen. Auch das Zusammenspiel in Gruppen wird praktiziert (gerne in Kombination mit Zither, Hackbrett und Begleitgitarre). In der Volksmusik des süddeutsch-österreichischen Raumes waren früher zahlreiche Flöten- und Pfeifeninstrumente in Gebrauch; darunter hatte die Schwegel-Pfeife – vielfach auch Seitlpfeife genannt – die größte Bedeutung. Die hölzerne Querflöte hat sechs Grifflöcher und keinerlei Klappen. Die aus Hartholz gedrechselten und ausgebohrten Instrumente gibt es in verschiedenen Längen, was unterschiedliche Tonlagen ergibt. Die Spieler freilich denken immer vom Grundton d aus. Nicht aus Holz, sondern aus Ton bestehen die Okarinas. Die heute in der alpenländischen Volksmusik gebräuchlichen Okarinas (aus italienisch ocarina, wörtlich »kleine Gans«) wurden um 1860 vom italienischen Tonbrenner Giuseppe Donati in der norditalienischen Region Emilia-Romagna entwickelt. Die Gefäßflöte aus Ton oder Porzellan besitzt mehrere Fingerlöcher und einen Schnabel zum Anblasen. Die Bezeichnung Raffele kommt aus Tirol. Verbreitet ist das Instrument aber weit darüber hinaus. In anderen Regionen wird das meist dreisaitige Instrument Kratzzither, Kralzither, Scheitzither, Schlagzither, Scherrzither, Zwecklzither oder Scharr genannt. Die Bezeichnungen spielen auf die charakteristische Spieltechnik des Hin- und Herschrapens oder -raffelns über alle Saiten an. Das Instrument kann verschiedene Funktionen erfüllen, es kann solistisch eingesetzt werden, als Melodie, Rhythmus- oder Begleitinstrument in der Stubn- oder Tanzmusik sowie zur Gesangsbegleitung. Die Maultrommel genießt weltweit ein hohes Ansehen und ist in manchen Ländern sogar das »Nationalinstrument«! Ihren Ursprung hat die Maultrommel, auch »Brummeisen« genannt, vermutlich in Asien. In Europa ist das Instrument seit dem Frühmittelalter bekannt. Zur Barockzeit war sie in Europa so beliebt, dass eigens Konzerte für sie geschrieben wurden. Die Spieler erleben die Faszination der Maultrommel und das einzigartige Gefühl, wenn sie beim Maultrommelspielen zu ihrem »eigenen Resonanzkörper« werden.
Das Seminar richtet sich an alle Musikantinnen und Musikanten und alle, die es werden wollen. Angeboten sollen alle Instrumente der traditionellen Volksmusik werden.
(Blechblasinstrumente, Geige, Gitarre, Hackbrett, Harfe, Klarinette, Kontrabass, Steirische Harmonika, Akkordeon...) Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene sind willkommen. Neu ist die Förderung von Jugendlichen und in Ausbildung befindliche mit einem speziellen günstigen Angebot.
Aktuelle Info, Anmeldung zum Seminar ist auf www.bav-online.at zufinden.
Gasthaus Luginger
Leitung: Sebastian Maier
Gebühr: 2,00 €
I: Markt Ergolding, Angela Maier
Tel.: 0871 7603-35
Volksmusikakademie in Bayern
jeweils Montag, 13. April / 20. April / 27. April / 4. Mai / 11. Mai 2026 Bereit für eine neue musikalische Erfahrung? Die Stadt Freyung ruht sich nicht auf ihrem Titel als bundesweiter »Landmusikort 2025« aus – nein, wir wollen gemeinsam mit Euch neue musikalische Wege gehen! Im Stegreifchor werden wir an fünf Abenden gemeinsam singen und in Klang, Kreativität und Gemeinschaft eintauchen. Gesucht sind interessierte, neugierige Menschen. Musiker, Sänger, ob Anfänger, Einsteiger oder Fortgeschrittene und Profis. Alle sind im Kreis willkommen, notwendig und wichtig. Singen in der Gruppe ist nicht bloß ein kreatives Unterfangen. Es ist ein Mittel, um zu erforschen, was es bedeutet und wie es sich anfühlt, den Raum mit anderen Menschen zu teilen. Die Gruppensingtechnik »CircleSinging« lädt zum gemeinsamen Musizieren durch Improvisation und Zusammenarbeit ein und fordert alle Teilnehmenden heraus, zu spielen, zu singen, zu erfinden, sich etwas vorzustellen und Neues zu entdecken. Die improvisatorische Gesangstechnik von »Circlesongs« wurde von dem amerikanischen Sänger, Dirigenten und Komponisten Bobby McFerrin im Laufe seines Lebens bahnbrechender vokaler Erkundungen entwickelt. Bei »Circlesongs« entstehen spontane Vokalkompositionen in der Gruppe, oft im Kreis oder Halbkreis. Jeder Einzelne trägt durch Wechselgesang, eigene Lautäußerungen, gemeinsame Rhythmen, üppige Harmonien, lustige Geräusche, erfundene Sprache zum gemeinsamen Klang bei. Im Kreis machen wir Musik, bauen Vertrauen auf, wagen Neues und genießen das Leben in vollen Zügen. Jedes Lied, jede Stimme hat ihren Platz im Kreis. Es geht nicht um strenge musikalische Regeln oder besondere Virtuosität – unser Motto »Singen macht Spaß« ist unbedingt Programm! Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, nur viel Freude am Gesang, Elan und jeder Menge Neugier auf gemeinsames Musizieren. Es ist Platz für alle, vom Profi bis zum Anfänger. »Mitananda Musi mocha« unter Anleitung von Stefan Spatz – ausgebildeter Musiker und Chorleiter nach der »@Musica Do Circulo« Methode und Pädagogik, in der Musik und Verbindung eine wesentliche Rolle spielen
Volksmusikakademie in Bayern
Ein Workshop für Einsteiger. Das aus Australien stammende Didgeridoo ist das traditionelle Musikinstrument der Aborigines. Doch auch auf unserem Kontinent findet das Blasinstrument immer mehr Liebhaber und dient längst nicht mehr nur als Deko-Objekt im Wohnzimmer. Immer mehr Begeisterte werden von dem durchdringenden Klang des Didgeridoos verzaubert. Auch in der regionalen (Volks)musikszene findet das Instrument immer mehr Verwendung und zählt inzwischen zum Bühnenequipment vieler Künstler. Vom richtigen Einatmen, der korrekten Lippenstellung und der Produktion des Grundtones bis hin zur Veränderung der Klangfarbe und dem Erlernen der berühmten Zirkularatmung – in diesem Kurs werden alle Grundlagen vermittelt, die für das Spielen auf dem Didgeridoo benötigt werden. Teilnehmen kann jeder, der sich gerne an dem australischen Blasinstrument versuchen möchte. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Leihinstrumente und Bausätze können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Das Spielen auf dem Didgeridoo macht nicht nur riesig Spaß, sondern hat nebenbei auch noch viele positive Auswirkungen auf unseren Körper und unser Bewusstsein. Der Diplom-Instrumentalpädagoge Georg Birner studierte Trompete in Mainz. Neben zahlreichen Orchesterengagements, Radio- und CD-Produktionen, unterrichtet er Blechblasinstrumente an einer Musikschule sowie an der Burba Brass Academy. Seit Jahren ist auch das Didgeridoo sein ständiger Begleiter und findet auch regelmäßig in seiner Unterrichtstätigkeit Verwendung.
Volksmusikakademie in Bayern
Sie sind versierter Laien- oder Profimusiker und haben Freude daran, Ihr Wissen und Können an die nächste Generation weiterzugeben? Sie wollen sich fit machen für Ihre aktive Mitarbeit in der schulischen Ganztagsbetreuung oder für die musikalische Vermittlungstätigkeit in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen? – In einem mehrteiligen Qualifizierungskurs wird das grundlegende Rüstzeug vermittelt, um Singen, Tanzen und Musizieren fachkundig und kurzweilig weitergeben zu können. An drei Wochenenden (3.–5.10.2025 | 21.–23.11.2025 | 16.–18.1.2026) erhalten Sie praxisnahe Anleitung, Material und Handlungsempfehlungen, damit Sie u. a. im schulischen Kontext gut wirken und gruppendynamische Herausforderungen kompetent meistern können. Am vierten Wochenende (6.–8.2.2026 Singen oder 13.–15.2.2026 Tanzen oder 27.2.–1.3.2026 Musizieren) vertiefen die Teilnehmer ihren Themenschwerpunkt. Bei dem Modul Inklusion/Integration (6.3.-8.3.2026) erwerben Sie wichtige Kompetenzen im Umgang mit interkulturellen und inklusiven Gruppen. Zwischen den Modulen testen Sie das Erlernte bei Hospitationen. Den Abschluss des Lehrgangs bildet am letzten Wochenende (17.–19.4.2026) die Schulung „Prävention und Handlungssicherheit“ sowie eine Prüfung über die erlangten Kompetenzen mit feierlicher Übergabe der Zertifikate. Von Anfang an legen die Dozenten in ihren Kursen viel Wert auf das »Wie«. Pädagogische und methodische Kompetenzen erleben Sie durch anschaulichen Unterricht sowie im eigenen Ausprobieren innerhalb der Gruppe mit anschließender Analyse und Feedback. Zur Erlangung des Zertifikats »Volksmusik für Ganztagsbetreuung« sind die Module I bis III sowie ein Vertiefungsmodul (Tanzen, Singen oder Musizieren), die Teilnahme am Kurs für „Prävention und Handlungssicherheit“, Hospitationen in unterschiedlichen Einrichtungen sowie das erfolgreiche Ablegen der abschließenden Prüfung Voraussetzung. Man kann auch an einzelnen Modulen teilnehmen und erhält dafür eine Teilnahmebestätigung. Inhalte des Abschlusswochenendes: • Schulung: Grundlagen für Handlungssicherheit und Prävention. Im beruflichen oder ehrenamtlichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen steht an erster Stelle deren Schutz und Wohlergehen. Singen, Tanzen, Musizieren muss in einem sicheren Rahmen für alle stattfinden. Die Schulung vermittelt Grundlagen, um im schulischen Ganztag, im Verein oder in der persönlichen Arbeit diesen geschützten Raum zu entwickeln. Fragen wie: Wieviel Nähe ist zu nah? Ist Körperkontakt erlaubt? Welche Formen von Gewalt gegenüber Kindern gibt es? Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich Fehlverhalten/ Gewalt/ Übergriffe seitens eines Kollegen, der Eltern,.. beobachte oder vermute? Gibt es Ablauf- Standards? ... und weitere werden praxisnah gemeinsam bearbeitet und beantwortet. • Ablegen einer praktischen Prüfung über den Erwerb von Kompetenzen aus mindestens vier Modulen • Feierliche Zertifikatsübergabe Detaillierte Informationen zu den Inhalten der weiteren Module finden Sie hier: https://www.heimat-bayern.de/volksmusik/zertifizierung. Es ist auch eine Teilnahme ausschließlich am Präventionskurs ohne Prüfungsinhalte möglich, worüber Sie eine extra Bestätigung erhalten. Das Zertifizierungsprogramm »Volksmusik für Ganztagsbetreuung« wird dankenswerterweise gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat.
Trachtenkulturzentrum
Geübte Volkstänzerinnen und Volkstänzer mit Erfahrungen in internationalen und alpenländischen Volkstänzen werden bei diesem Kurs von erfahrenen Referenten zum Volkstanzleiter / zur Volkstanzleiterin ausgebildet. Herzlich willkommen sind auch Lehrer, Erzieher, Leiter in der Jugendarbeit und alle, die Spaß am Tanzen haben.
Für die Teilnahme ist es notwendig die gängigen Grundschritte und Grundformen von Figurentänzen bereits zu beherrschen, da im Laufe des Kurses keine Tänze erlernt werden. Im Vordergrund steht die Methodik zum Vermitteln von Tänzen. Die Ausbildung setzt sich aus zwei Modulen zusammen:
Modul 1 in der »Volksmusikakademie in Bayern« (23.–25.1.2026): Grundschritte und Fassungen, Methodik und Didaktik des Tanzes, Aufbau von Tanzformen, Vermitteln von Tänzen, Rhetorik und Körpersprache sowie Musik und Notenkunde
Modul 2 im »Trachtenkulturzentrum Holzhausen« (17.–19.4.2026): Methodik und Didaktik des Tanzes, Tanzpädagogik, Tanzspiele für Kinder und Erwachsene, Tanzbeschreibungen lesen und umsetzen, Aufbau eines Tanzkurses / einer Tanzstunde sowie Bewerben und Organisieren von Tanzfesten und Auftritten
Die Module bauen inhaltlich aufeinander auf. Nach Abschluss des zweiten Moduls findet eine praktische Prüfung statt. An der Prüfung kann man nur dann teilnehmen, wenn beide Module vollständig besucht wurden.
Zielgruppe: Geübte Volkstänzerinnen und Volkstänzer mit Erfahrung in internationalen oder alpenländischen Volkstänzen, die gern eine Tanzgruppe leiten, gründen oder eine Tanzgruppe weiterführen möchten, und Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Leiterinnen und Leiter in der Jugendarbeit und alle, die Spaß am Tanzen haben.
Partner: Bayerischen Trachtenverband e. V., Deutschen Gesellschaft für Volkstanz e. V., Volksmusikakademie in Bayern
Teilnehmer: mind. 15 Personen , max. 20 Personen
Anmeldung: bis Donnerstag , 22. Januar 2026
Gaststätte: Schützenhaus
I: Tel.: 09421 10303
Ansprechpartner: Elisabeth Mader
Tel.: 09421 60759 oder 0160 91330040
Artrium
Volksmusikalisches Frühjahrssingen- und Musizieren
M: Laubensteiner Bläser, Haushamer Bergwachts`sang, Almbach Dreig`sang und die Vilsleit´nmusi
Sprecherin: Regina Schlemer
Eintritt 17 €/ mit Gästekarte 15 €
Kartenvorverkauf in der Gästeinformation im Artrium, Tel. 08563/963046, oder ab 19 Uhr an der Abendkasse
Blog-Einträge für Niederbayern
Vertiefungsmodule Volksmusik für Ganztagsbetreuung im Februar und März 2026
Im Februar und März 2026 lädt das Zertifizierungsprogramm Volksmusik für Ganztagsbetreuung zu mehreren Vertiefungsmodulen ein. Die Kurse richten sich an versierte Laien- und Profimusiker und bieten die Möglichkeit, musikalische und pädagogische Kompetenzen praxisnah zu erweitern und gleichzeitig in das Zertifizierungsprogramm einzusteigen.
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Zertifizierungsprogramm Volksmusik für Ganztagsbetreuung

Die Abteilung Volksmusik des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege entwickelt in Zusammenarbeit mit Roland Pongratz und der Volksmusikakademie in Bayern ein modulares Qualifizierungs- und Zertifizierungsprogramm für die Volksmusik-Vermittlung in Schulen.
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Musikgruppen aus Niederbayern:
Musikantenfreundliche Wirtshäuser in Niederbayern:
Zusätzliche Informationen rund um Niederbayern
Die Volksmusik in Niederbayern ist tief verwurzelt in bäuerlichen Festtraditionen, regionalem Liedgut und lebendiger Tanzkultur – beeinflusst von Inn, Bayerwald und Donautal. Sie zeichnet sich insbesondere durch ihre melodische Vielfalt, charakteristische Instrumente wie Zither, Diatonische und Basstrompete sowie eine starke Verwurzelung in überlieferten Bräuchen aus.
Der „Niederbayerische Zwiefache“
Der Zwiefache gilt vielerorts als musikalisches Markenzeichen Bayerns – und besonders in Niederbayern hat sich eine eigene, oft rhythmisch komplexe Variante entwickelt. Die überraschenden Taktwechsel und gesungenen Gstanzl machen ihn nicht nur musikalisch spannend, sondern auch zu einem beliebten Tanz bei Festen.
Die Wirtshausmusik im Rottal
Im niederbayerischen Rottal hat sich eine besonders lebendige Wirtshausmusik-Tradition erhalten. In vielen Gasthäusern wird regelmäßig musiziert – oft spontan, generationenübergreifend und mit Einflüssen aus dem benachbarten Oberösterreich. Diese gelebte Alltagskultur macht das Rottal zu einem besonderen Zentrum der Volksmusikpflege in Niederbayern.
Volksmusikpflege in den Grenzregionen
Rund um Passau und im Bayerischen Wald ist die Nähe zu Österreich und Böhmen spürbar – auch musikalisch. Viele Melodien, Tänze und Instrumente spiegeln diesen Austausch wider. Die Pflege der Grenzlandkultur ist Teil der Identität und oft Thema bei regionalen Volksmusikseminaren.
„drumherum“ – Das Volksmusikspektakel in Regen
Alle zwei Jahre verwandelt sich die Stadt Regen im Bayerischen Wald in eine riesige Bühne für traditionelle Musik. Beim Volksmusikspektakel „drumherum“ treffen sich Musikantinnen und Musikanten aus dem gesamten Alpenraum und darüber hinaus zum gemeinsamen Musizieren, Tanzen und Feiern. Straßen, Wirtshäuser und Plätze werden zu klingenden Begegnungsorten – ganz ohne Verstärker, dafür mit umso mehr Herzblut.
Weiterführende Links zu »Niederbayern«
Instrumente – Hersteller – Handzuginstrumente
Volksmusikpflege und -forschung / Volkskultur – Institutionen und Verbände
Volksmusikpflege und -forschung / Volkskultur – Vereine
Niederbayrische Alphornbläser
Eine Gruppe von Alphornbegeisterten aus Niederbayern. Kein Verein, kein Club, keine Partei. Sie eint nur die Freude am Alphorn, der Spaß am Alphornspielen und die dauernde Suche nach dem schönsten Alphornton.
Volksmusikverein im Landkreis Landshut e. V.
Verein für baierische Kultur e.V.
Pflege & Förderung von Volksmusik, Volkslied & Volkstanz im Landkreis Landshut




