'SELBER SINGA im Fraunhofer' mit Hermann Geyer
»„Aba Roßknecht, steh auf, geh fuadern die Roß"«
„Aba Roßknecht, steh auf, geh fuadern die Roß"
Offen für alle – Eintritt frei!
Liebe singerische und sing-neugierige Leut',
„und in der goldenen Herbsteszeit leuchtet 's wieder weit und breit". Der Herbst und speziell der Oktober bergen so viele unterschiedliche Farben und Facetten in sich wie die, von denen Theodor Fontane in der großartigen Ballade über den eigensinnigen „Herrn von Ribbeck auf Ribbeck" im Havelland erzählt. Der stopft sich immer neu die Taschen mit den ‚leuchtenden' Birnen von seinem Baum voll und geht raus, um sie den Kindern zu schenken. In starken ebenso wie feinen Bildern singen auch unsere herbstlichen Lieder von diesem Leuchten, den Früchten und der Fülle – zugleich im Zeichen der Vergänglichkeit wie einer Freude, die es um so bewusster im Jetzt zu leben gilt.
Dank für die Ernte und alles, wovon wir leben – „Dank'n für an jedn Tag, der uns g'sund is gschenkt" – Zeiten des Abschieds (von der Alm) zwischen Melancholie und Freude, zwischen „laßt 's scho schneibn her, is koa Bleibn mehr" und „da schebbern alle Glockn zum Frohlockn". Nicht nur mit dem Erntedank, auch mit der Kirchweih lädt der Monat Oktober uns zum Feiern ein mit oft überschießender Lebensfreude – so wie im Spottliadl vom ‚Kirchtig' zu Klausen mit seiner herrlich sinnbefreiten Wort- und Lautspielerei. Und natürlich wird der Roßknecht, der seine ‚Roß fuadert', zuakehrn. Doch ob zu ihrem 150-jährigen Jubiläum auch die Münchner Tram just an der Fraunhofer 9 einen Halt einlegt, wer weiß? Und übrigens: a B'suach von weit her gibt uns die Ehre!
Lasst 's Euch sehr herzlich einladen zum mit'nand Singa und Jodeln!
Wir treffen uns immer am dritten Dienstag im Monat
von 19.00 bis 21.00 Uhr (mit Pause und open end ...)
17. 11. „Schönsta Schatz, jetz muaß i wandern"
15. 12. „Advent is a Leucht'n, a Liacht in der Nacht"
U 1/U 2: Fraunhoferstraße l Tram 16, 17, 18: Müllerstraße
