Jedem Kind ein Instrument

Modellprojekte an Grundschulen zur Förderung des Instrumentalunterrichts

Der Name ist Programm: Bis zum Jahr 2010 soll jedem Grundschulkind des Ruhrgebiets die Möglichkeit offen stehen, ein Musikinstrument zu erlernen, das es sich selbst ausgesucht hat. Im Mittelpunkt steht ...

[Dieter Kuttenberger]

Der Name ist Programm: Bis zum Jahr 2010 soll jedem Grundschulkind des Ruhrgebiets die Möglichkeit offen stehen, ein Musikinstrument zu erlernen, das es sich selbst ausgesucht hat. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Musizieren der Kinder – von der ersten bis zur vierten Klasse.

Nach dem im Februar 2007 in Bochum gestarteten Pilotprojekt im Ruhrgebiet und ersten teilnehmenden Schulen in Hessen wird Hamburg als drittes Bundesland das Modell ab dem Schuljahr 2009/2010 in den Unterricht einbinden.

Wann kommen die süddeutschen Bundesländer?

Weitere Informationen unter http://www.jedemkind.de/

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Kommentare

Guido
Na, jetzt aber Hallo! Endlich tut sich mal was nördlich des Weißwurstäquators. Sowas in der Art hat ja schon vor langer Zeit der Musiker Herbert Grönemeyer gefordert, was ich - aufgrund bisheriger Meldungen - etwas skeptisch betrachtet habe, weil davon gesprochen wurde, daß jedes Kind ein Instrument erlernen SOLL. Ich finde, daß das schon einen Willen, ein Interesse des Kindes voraussetzen muß.

Nun wird hier jedoch von der "Möglichkeit" gesprochen, "ein Musikinstrument zu erlernen, das es sich selbst ausgesucht hat", was ich sehr begrüße. Unter diesen Voraussetzungen würde ich eine solche Entwicklung durchweg positiv betrachten und wäre unbedingt für einen weiteren Ausbau. Allerdings befürchte ich, daß sich das alleine aus finanziellen Gesichtspunkten heraus nur bedingt umsetzen lassen wird. Bleibt zu hoffen, daß es - wenn überhaupt - auch so und nicht anders kommt, denn Fälle, wo den Kleinen was aufdiktiert wurde gibt es zu Genüge und was das für Folgen haben kann, weiß ich aus Erzählungen anderer.

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